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Naturschutzgebiet Unterer Neckar
Gebietsabschnitt Heidelberg, Ortsteil Wieblingen
Beschrebung (demnächst als Galerie)
1987 wurde der Altneckar bei Wieblingen - zwischen Wehrsteg und Autobahnbrücke - zum Naturschutzgebiet (NSG) erklärt. Diese besondere Flußlandschaft innerhalb des dicht besiedelten Rhein-Neckar-Raumes bekam, so manch versierter Naturschützer, damit eine letzte Chance.
Die bemerkenswerte, dem typischen Auwald ähnliche Vegetation: Flußarme, Insel- und Uferbereiche sowie ein kleiner See bilden Lebensräume und Rückzugsgebiete für sehr unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten. Graureiher, Kormorane und Eisvögel fühlen sich hier offensichtlich wohl.
Innerhalb des Ufergehölzes bieten Weide, Weißdorn, Schlehe und Holunder im Frühjahr Brutmöglichkeiten und im Winter Beeren Nahrung.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Naturschutzgebiet bezüglich der kalten Jahreszeit zu: Viele Gäste überwintern hier, darunter Tafelente, Krickente und Reiherente.
Für sehr viele Zugvögel ist das Naturschutzgebiet eine "Tankstelle" an der Vogelzuglinie von Nord nach Süd.
Eine weitere Funktion des NSG ist der Hochwasserschutz für die Altstadt Heidelbergs. Damit das Wasser problemlos abfließen kann, werden hierzu die Weiden auf der Schwemmlandinsel regelmäßig geschnitten. Diagonal durch die Insel verläuft seit 1994 eine naturnah gestaltete Hochwasserentlastungsrinne, die den Altneckar an den außerhalb des NSG verlaufenden Kraftwerkskanal anbindet.
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