Im NSG Steinbruch Leimen fressen Bergziegen erfolgreich gegen Verbuschung...
Hintergründe hierzu im Text ganz unten.
...Bis Ende Oktober 2005 und bereits wieder im Jahr 2006 hielten sich Bergziegen im Steinbruch Leimen auf. Andreas Fürlinger (Foto) hatte diese, seine Tiere auf Wunsch der für den Naturschutz zuständigen Abteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe in das 21 Hektar große Naturschutzgebiet Steinbruch Leimen gebracht. Mit einem über 8000 Volt starken solarbetrieben Elektrozaun wuden die Tiere auf wenigen Hektar mit besonders starker angehender Verbuschung gehalten. Eine entsprechend niedrige Amperzahl übrigens lässt den Strom gar nicht mehr unangenehm empfinden, als zur "kleinen Abschreckung", also Einfriedung notwendig. Mit extrem kräftiger Zunge, großem Appetit und kaum wählerisch machten sich die wendigen wie leichten Huftiere ans große Fressen. Hierbei verschwanden nach den Vorstellungen der mit dem Steinbruchareal betrauten Naturschützer neben fetten Gräsern auch kleine Büsche samt verholzten Pflanzenteilen. Damit ist nun nach einigen pflegearmen Jahren der Bestand an typischen Magerrasen-Gewächsen besser gesichert.