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NABU Artenschutzprojekt Binnendünen und Sandrasen

Regionales Projekt des NABU-Bezirksverbandes RNO

(2000 ff. Thomas Hartmann). Was man sehr effektiv an Großprojekten vor der eigenen Haustüre machen kann? Das fragte sich der NABU-Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald (RNO) gegen Ende des auslaufenden 2. Jahrtausends. Als Antwort gab er sich zur Aufgabe, eine in ihrer Zusammensetzung weltweit einzigartige Pflanzen- und Tierwelt auf den seltenen Binnnendünen zwischen Viernheim und Speyer zu schützen. Ab dem Jahr 2000 warb er intensiv für die Unterstützung des Sandrasen-Projektes und kann inzwischen ansehnliche Erfolge vorweisen:

Der NABU-Bezirksverband gründete also einen eigenen Pflegetrupp, der in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden insbesondere der des Regierungspräsidiums in Karlsuhe sowie punktuell z. B. mit Unterstützung von Mareno.net und NABU-ORtsgruppen und Schulen sehr gute Arbeit leistete. Bereits im Jahr 2000 wurden auf den Badischen Binnendünen die ersten 10 ha äußerst wertvolle Sandrasen mit seltenen Tier-und Pflanzenarten wieder in einen hervorragenden Zustand versetzt.

Foto: Der NABU Rhein-Neckar-Odenwald hatte im Sandhausener Naturschutzgebiet Zugmantel-Bandholz von der Sukzession bedrohte offene Sandflächen von NABU-Teams gerodet. Hier tragen Schüler der Walldorfer Theodor-Heuss-Realschule das Holz zur Entsorgung aus dem Schutzgebiet.

Sandrasen und weitgehend offene Binnendünen sind einzigartige Biotope in Deutschland für deren Erhalt der Staat bzw. die Bürger die Verantwortung tragen müssen. Der NABU-Bezirksverband Rhein-Neckar-Odenwald jedenfalls führt dieses große Artenschutzprojekt zum Erhalt der Binnendünen und Sandrasen zwischen Hockenheim und Mannheim weiter. Um dieses Projekt noch effektiver durchführen zu können, so meint der NABU, kann auch Ihre Unterstützung sehr hilfreich sein.

Foto: Gemeinsam hatten NABU, Forst und das Regierungspräsidium in Karlsruhe die umfassenden Pflegepläne angepackt: mit Bagger und Handarbeit wurden die mit Robinien (Robinia pseudoacacia) und Brombeeren verwachsenen Sandrasen wieder 'geöffnet'. Das Samenpotential im Sand und aus benachbarten Rasen (über die Luft) kann hier selteneren Tier- und Pflanzenarten eine neue Chance geben. Ein seit Stillegung des ehemaligen Sandabbau-Betriebes vor mehr als 30 Jahren erstmals errichteter Zaun soll spielende Kinder und Hunde fernhalten.

Sie können dem NABU entweder ganz praktisch helfen, indem Sie sich an einem seiner Pflegeeinsätze beteiligen oder uns durch eine Spende unterstützen. Das NABU-Spendenkonto hat die Nummer 49 913 bei der Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20. Stichwort für die Überweisung: "Sandrasen". Spenden sind selbstverständlich steuerlich absetzbar - fragen Sie hierzu den Bezirksverband, dessen Adresse Sie im Impressum auf den Seiten vom NABU Leimen-Nussloch finden.


Ihr Ansprechpartner ist bei Fragen zu den Binnendünen und Sandrasen gerne der zuständige Naturschutzwart für den Rhein-Neckar-Kreis Thomas.Hartmann *at* Mareno.net, 062 26/78 40 85 (*at* = @). Viele ausführliche Information über die Sandrasenflächen und Binnendünen finden Sie bei 'Lokales & Regionales' (Buttons links) z. B. unter 'Sandhausen','Walldorf' und 'Oftersheim'.