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Amphibienschutz Leimen-Nussloch
(Leimen, Nußloch). Weit um den Muschelkalk-Steinbruch der HeidelbergCement AG bei Nußloch und Baiertal liegen Bäche, Tümpel, Teiche u. ä, die idealer Lebensraum für paarungswillige Amphibien sind. Der NABU Leimen-Nußloch betreibt hier deshalb seit vielen Jahren Amphibienschutz an der Kreisstraße und sammelt in den Monaten Februar und März auf deren Wanderstrecke dort zwischen Nußloch und Ochsenbach Kröten Molche und Fösche.
Foto: Der große See im Steinbruch Nußloch-Baiertal (HeidelbergCement AG) ist nur eine von vielen Wasserflächen, zu denen Amphibien über die Kreisstraßen kommen.
Sogenannte Krötenzäune aber auch unumgängliche Handarbeit kommen zum Einsatz. Jedes Jahr wird nach den ersten warmen Tagen und Nächten entlang der Kreisstraße K4157 zwischen der östlichen Ortsausfahrt von Nußloch und der Eingemeindung Maisbach an den besonders gefährdeten Stellen ein Amphibienzaun errichtet, der den Tieren den Weg zur Sraße versperrt und sie zu Sammelstellen lenkt. Des weiteren laufen durchaus auch freiwillige Helfer weitere Strecken ab, um wandernde Erdkröten, aber auch Frösche und Molche sicher auf die gegenüberliegende Straßenseite zu transportieren und so vor dem Tod durch Überfahren zu retten. Autofahrer werden besonders in feuchten bzw. regnerischen Zeiten um erhöhte Vorsicht und Verständnis für die Kröten bzw. Krötenhelfer gebeten.
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