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Mauer - Naturlehrpfad Elsenzaue

ein Projekt der

Agenda21-Arbeitsgemeinschaft Umwelt- und Naturschutz / Landwirtschaft

Ideen und Entwicklung
Vollbracht!
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Adressen zum Projekt
Artenliste Lehrpfad

Vollbracht

Einweihung des Naturlehrpfads Elsenzaue

Dr. Rainer Drös (Text) und Thomas Hartmann (Text und Fotos)

Seit Anfang des Jahres 2005 hat die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich auf einem etwa einen Kilometer langen Rundweg entlang der Elsenz in Text und Bild über Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten der Elsenzaue zu informieren. Neun großformatige Schautafeln mit von der Agendagruppe entworfenen Texten und zahlreichen Fotos und Zeichnungen zeigen einen charakteristischen Ausschnitt des Artenreichtums des Naturschutzgebiets "Mauermer und Bammentaler Elsenztal".

Foto: 90 Gäste aus Stadt und Land bekundeten ihr reges Interesse am neu eröffneten Naturlehrpfad Elsenzaue

Eingeweiht

Regen Zuspruch fand die offizielle Einweihung des Naturlehrpfads Elsenzaue am 10. April 2005. Drei Jahre ehrenamtliches Engagement der Agenda21-Arbeitsgemeinschaft Umwelt- und Naturschutz / Landwirtschaft konnten sich sehen lassen. Das Vorhaben wurde in Kooperation mit der Gemeinde und der Grund- und Hauptschule Mauer geplant und ausgeführt.

Sie kamen alle

Etwa 90 Gäste - und damit deutlich mehr als von der Gruppe erwartet konnten Bürgermeister Jörg Albrecht und Dr. Rainer Drös (Gruppensprecher der Agenda-Ortsgruppe Mauer) am "Dino-Spielplatz" begrüßen, darunter Vertreter des Regierungspräsidiums, Repräsentanten der Sponsoren, die Leiterin der GHS Mauer, Frau Hefner, und zahlreiche Mitglieder des Gemeinderats Mauer.


Warum hier ein Schutzgebiet?

Die Schutzgebeitverordnung des Regierungspräsidiums für das rund 163 Hektar große Naturschutzgebiet "Mauermer und Bammentaler Elsenztal" in der Talweitung des Elsenztals erklärt den Schutzzweck. Damit stehen hier nicht nur die Förderung des natürlichen Bachlaufes der Elsenz mit Steilufern, Prall- und Gleithängen und einem extensiv genutzten Gewässerrandstreifen im Vordergrund. Wald und Gebüsch, Naßwiesen, Seggenriede und Röhrichte, mit Auewiesen und -wäldern, aber auch, Halbtrockenrasen, Gebüsche, Gehölze und Obstbäume der nahen Talflanken stellen sich als eng vernetzte Lebensräume dar und bieten so ausgesprochen vielen Tier- und Pflanzenarten Raum zum Leben.

Foto: Die Elsenz mit ihrem Ufersaum. Stellenweis manchmal erst auf den zweiten Blick sehr lebendig - Die Tafeln veraten, nach was man Ausschau halten sollte.

Und wozu ein Lehrpfad?

Ziel des Lehrpfades ist es, der Bevölkerung die interessante Tier- und Pflanzenwelt des Naturschutzgebiets "Mauermer und Bammentaler Elsenztal" näher zu bringen. Die Auen- und Feuchtwiesenlandschaft entlang der Elsenz stellt einen ökologisch besonders wertvollen und deshalb schützenswerten Biotop auf der Gemarkung der Gemeinde Mauer dar.

Foto unten: Auf insgesamt neun solcher großformatigen Schautafeln werden mit Abbildungen und allgemein verständlichen Texten charakteristische Tier- und Pflanzenarten des Naturschutzgebiets vorgestellt; darüber hinaus wird auf geologische und ökologische Aspekte des Gebiets eingegangen. Der Lehrpfad führt auf einem bequemen, etwa 1 km langen Rundweg unmittelbar an der Elsenz entlang; der Ausgangspunkt (und zugleich Standort der einführenden Schautafel) befindet sich am südlichen Ende der Elsenzbrücke. Der Lehrpfad kann gut von der Schule aus erreicht werden und so bei Bedarf in den HuS- und Biologieunterricht von Grund- und Hauptschule integriert werden. Die große Schautafel am Beginn des Lehrpfades geht auf die geologische Entstehung der Elsenzaue, auf die Lage des Naturschutzgebiets und den Streckenverlauf ein. Die acht weiteren Tafeln, die mit witterungsbeständigen, auf Metallträgern montierten Resopalplatten in Pultform angefertigt wurden, stellen die Themen "Lebensraum Wiese", "Trittrasenpflanzen", "Geflügelte Jäger", "Feuchtwiesen", "Neubürger an der Elsenz", "Lebensraum Wasser", "Vögel der Aue" und "Bäume der Aue" vor. Die Pultform erlaubt es auch Kindern, die Tafeln zu betrachten.

Begeleitprogramm zum Lehrpfad

Auch in Zukunft werden die Mitglieder der Agenda-Arbeitsgemeinschaft den Naturlehrpfad mit zusätzlichen Angeboten begleiten (Führungen, Erstellen von Unterrichtsmaterialien, Fortführen der Tier- und Pflanzenaufnahme). Der Streckenverlauf und die Positionen der Schilder können dem Faltblatt entnommen werden, das dem heutigen Amtsblatt beiliegt.

Foto: Bürgermeister Jörg Albrecht (Mauer), Werner Hilscher und Hugo Sablowski (Volksbank Neckartal), Dr. Rainer Drös (Agendagruppe)

Ohne geht es nicht!

In seinen einführenden Worten bedankte sich Bürgermeister Albrecht bei den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft, die in ehrenamtlicher Arbeit für die Konzeption, Planung und Gestaltung ihres hier zweiten großen Projektes verantwortlich war. Er hob dabei auch hervor, dass dank der großzügigen Zuschüsse des Naturparks Neckartal-Odenwald und der Volksbank Neckartal sowie einer Spende der Sparkasse Heidelberg der Gemeinde keinerlei Kosten für die Einrichtung des Lehrpfades entstanden.

Sponsoren, Unterstützung

Der Dank der Arbeitsgruppe galt neben den unverzichtbaren Sponsoren, die durch Herrn Sablowski und Herrn Hilscher von der Volksbank Neckartal und Herrn Roßnagel von der Sparkasse Heidelberg vertreten waren, insbesondere auch Bürgermeister Albrecht für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und Unterstützung im Verlauf des Projekts, außerdem dem Gemeinderat für die wohlwollende Begleitung des Vorhabens, den Fotografen (darunter Herrn Prof. Keil aus Neckargemünd und Frau Dr. Bunzel-Drücke, die schwer zu beschaffende Fotos von Fisch- und Vogelarten zur Verfügung stellten), Herrn Dr. Harald Drös für die Gestaltung des Lehrpfad-Logos und der Firma Neugebauer für die schöne Gestaltung der Edelstahl-Schautafelständer. ... die kostenlos Abbildungsvorlagen für die Anfertigung der Schautafeln und des Informations-Faltblattes zur Verfügung stellten, insbesondere bei Dr. Harald Drös, Heidelberg, für die Anfertigung des Frosch-Logos. Bürgermeister Albrecht erhielt ebenso wie die anderen am Projekt Beteiligten als kleines "Dankeschön" eine hübsche Tasse mit dem Lehrpfadlogo. Im Anschluss beglückwünschte Herr Sablowski von der Volksbank Neckartal die Gemeinde zu ihrem neuen Vorzeigeprojekt und wünschte dem Lehrpfad eine gute Aufnahme durch die Bevölkerung.

Koperation Schule - Holztafeln, Exkursionen

Als zukünftige Ergänzung ist am nördlichen Elsenzufer die Aufstellung zusätzlicher Holzschilder vorgesehen, die im Rahmen des Werkunterrichts von Schülerinnen und Schülern der GHS Mauer angefertigt werden und Holzgewächse der Aue zum Thema haben. Die Gruppe berichtete bei der einweihung überdies über bereits abgelaufene und zukünftige unterrichtliche Angebote der Agendagruppe an die GHS berichtet (Insektenexkursionen, Vogelstimmenwanderungen).

Umtrunk und Imbiss, Rundgang

Nach einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Imbiss konnten die Einweihungsgäste (bei nunmehr strahlendem Sonnenschein) einen ersten Rundgang über den Lehrpfad machen und erfuhren dabei von Dr. Drös und Thomas Hartmann einiges Interessante zur Gestaltung der Schilder und zu den dargestellten Tier- und Pflanzenarten.

Ach soo!

Eine Holzbanz aus der Grund- und Hauptschule Waldwimmersbach wurde freundlicherweise von Bernhard und Martin Budig abgeholt und bereits auf halbem Wege des Rundganges aufgestellt.

Es schlägt Wellen

Wettbewerb der Volksbank Neckartal: Bis 30.6.05 konnte auch die A21-Gruppe Fotos ihres Projekts bei der Volksbank einreichen (mit der Chance auf einen Gewinn beim Wettbewerb "Wie unser Verein die Fördergelder der Volksbank Neckartal verwendet"). Fotos wurden allerdings auch von einem Mitarbeiter der Volksbank gemacht.

Noch mehr Erfolg ?!

Neues Projekt der AG Umwelt- und Naturschutz / Landwirtschaft Nach einer kurzen „Verschnaufpause“ nach der Gestaltung des Naturlehrpfads möchte die Arbeitsgemeinschaft in Kürze ihr nächstes Projekt in Angriff nehmen. Geplant ist ein Ausflugsführer (Arbeitstitel "Rund um Mauer") mit Tourenvorschlägen (insbesondere Rundwege) zu naturkundlich interessanten Exkursionszielen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft werden dabei die Touren selbst "erwandern" und anschließend redaktionell aufbereiten. Neue Mitglieder für das Projekt sind herzlich willkommen: (Kontakt: Dr. Rainer Drös, Tel. Mauer/3052)! Termine der der A21-Gruppe hier
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