"Naturschutz Rhein-Neckar" präsentiert weltweiten Natur- und Umweltschutz. Naturschutz ist nichts Regionales - globale Systeme sind grenzenlos.
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Malschenberg
Hochholz Kapellenbruch

Das Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet rund 1 Kilometer um die Abfahrt von der B 3 nach Malschenberg

Einführung




Einführung

Lage, Geologie, Bodenkundliches

Landschaftlich, von Geologie sowie Fauna und vor allem Flora her reizvoll, liegt im Bereich der Langenbrückener Senke im amtlich als "Hardt-Ebenen" deklarierten Naturraum das ausgedehnte Schutzgebiets-Konglomerat Hochholz-Kapellenbruch. Mehrere Landschaftsschutz- und Naturschutz-Teilgebiete laden hier den Erholungssuchenden wie auch den Forschergeist erfolgreich zu kleinen Wanderungen ein.

Fotos: Die Bruch-Landschaft westlich der B 3 bei Malschenberg mit Wiesen und Gräben, die durch hohen Grundwasserstand geprägt sind. Dort finden sich auch Streuobstwiese und gelegentliche Gehölz-Inseln. Hier vom Rande des Oberrheingrabens ist gut ein Blick auf den bereits zum Kraichau gehörenden Letzenberg möglich. (Foto unten rechts). In dieser Umgebung lassen sich bei näherer Betrachtung viele Kleinodien der Natur entdecken (Foto oben).


Die Schutzgebiete liegen auf den Gemarkungen der Gemeinden Walldorf, Malsch, Malschenberg, Wiesloch, Rauenberg und St. Leon-Rot. Ursprünglich belassene Waldstücke (Hochholz!) und viel feuchtes und nasses für die Natur zurück gewonnenes Offenland (Bruch!) kennzeichnen das hügelige Land mit 150,0 Hektar Naturschutzgebiet, umfasst von 400 Hektar Landschaftsschutzgebiet. Ist es im Westen an der Hockenheimer Hardt kiesig-sandiger, also durchlässiger trockener Boden, so bestimmen im Osten am Kraichgau lehmige bis tonige Böden den Untergrund. Im zentralen Teil an der Murg-Kinzig-Rinne finden sich kalkreiche, am Grundwasser nahe, anmoorige Böden. Das Schutzgebiet Hochholz-Kapellenbruch liegt am mittleren Südrand des Rhein-Neckar-Kreises.

Schutzzweck laut Verordnung

Erhalten und gefördert werden soll hier ein naturnaher Abschnitt der Murg-Kinzig-Rinne. Dazu gehören strukturierte Feuchtwiesen, naturnahe feuchte Wälder, eine ursprüngliche Landnutzung und ein Grabensystem. Weiterhin die spezialisierten Pflanzen und Tiere in vielfach gut ausgeprägten Lebensgemeinschaften.

Besucherhinweis

Der Bahnhof Malsch (Rot) bietet sich zur Anfahrt mit der Bahn an. Am Verbindungsstück zwischen B 3 und Malschenberg, befinden sich Parkplätze, von denen aus man am Anschluss bei der B 3 schnell auf guten Weg in einen hier beschriebenen Abschnitt des Naturschutzgebietes (Galerie 1 bis 7, Fotos oben) bei Malschenberg gelangt.



©Alle Fotos Ende August 2005



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