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Edingen-Neckarhausen
Abenteuerprogramm: Menschen an den FlussFerienspielaktion in Edingen-Neckarhausen. 10.08.2005 - Änderungen im Programmablauf möglich
Flusserlebnis von Land und vom Kanu aus Schon morgens trafen die Teilnehmer des örtlichen Ferienprogrammes beim Bootshaus des Kanuvereins Edingen-Neckarhaus ein. Nach der Begrüßung aller Beteiligten am Projekt "Menschen an den Fluss" beteiligten, zu denen die WBW Fortbildungsgesellschaft gehört wurden der Programmablauf und Zielsetzung erläutert. Bezüglich des Naturschutzgebietes (NSG) und Landschaftsschutzgebietes "Unterer Neckar" ging man auf die historische Entwicklung der Region ein und klärte die Frage was eine natürliche Aue ausmacht. Dabei wurden Punkte wie der ökologische und technische Hochwasser-Schutz, Veränderungen durch den Menschen am Beispiel des Schleusenbaus besprochen. Eine Exkursion ins NSG "Krottenneckar" zeigte Beispiel für einen naturnahen Lebensraum mit seinen Besonderheiten. Erörtert wurden die Frage "Warum brauchen wir eigentlich Schutzgebiete?" Als Beeinträchtigung wurden beispielsweise Neophyten vorgestellt. Neophyten sind Pfölanzen, die erst wenige Jahre bis Jahrhunderte in einem Gebiet vorkommen. Sie können beispielsweise über die Schiffahrt eingeschleppt worden sein oder auch im Federkleid von Zugvögeln gehangen haben. Weiter ging es nach viel Theorie zur Einstiegsstelle "Kanu". Eine Einführung auch in die Verhaltensweisen zum Kanu fand hier fachgerecht durch Mitglieder des Kanuvereins Edingen-Neckarhausen statt. Besondere Beachtung fanden diesbezüglich die Hinweise über empfindliche Lebensräume. Anschließend durften sich endlich alle Interessierten üer eine Kanufahrt freuen. Es war ein ganz besonderes Fluss-Erlebnis vom Kanu aus. Noch hier auf den Booten fanden die Erläuterungen zum Thema "Gewässerstruktur" statt. Uferverbauungen, Strömungsverhältnisse, Ökologische Zusammenhänge wurden erklärt und Vögel beobachtet, was genutzt wurde, um auf die Problematik mit dem Kormoran hinzuweisen. Nach einer verdienten Pause war man unterwegs am Neckarufer und widmete sich Naturerfahrungsspielen. Besonderen Spaß machte vielen auch die Bestimmung der Gewässergüte anhand von Bioindikatoren (Kleintieren). Wie Titelfoto ein Archiv-Foto: Auch der gut zu erkennende Bachflohkrebs ist ein guter Indikator zur Bestimmung der Gewässergüte.
die Arbeiten in Gruppen führte selbst verständlich auch zuverlässig zu Auswertungen der Untersuchungs- und Beobachtungsergebnisse hinsichtlich der Gewässergüteklasse.
Nach der Rückkunft am Bootshaus Edingen-Neckarhausenstanden weitere Auswertungen und spielerisches Wiederholen von vorangegangenen Inhalten des Ferienprogrammes an. So wurde beim Spiel "Kanal und Bach" die Gewässerstruktur verdeutlicht. Beim Spiel "Eulen und Krähen" ging es um weitere Inhalte des Tages mit Beispielfragen und herausfordernden teils fast frechen Behauptungen, wie "Der Eisvogel braucht Eschen als Brutbäume", "Kormorane sind gute Fischjäger", " Kleintiere in Bach oder Fluss geben Aufschluss über die Gewässergüte" Weiter dem Ende näherte sich die Ferienaktion mit Fragen wi "Beim Kanu fahren gibt es nichts zu beachten", "Die Flussauen sind die natürlichen Überflutungsräume eines Gewässers". "Hättest Du es gewusst?" Thomas Hartmann Eine Kooperationsprojekt vonFortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbHGewässerdirektion Nördlicher Oberrhein Nachbarschaftsverband Heidelberg Mannheim Regionaverband Rhein-Neckar-Odenwald European Regional Development Funding interreg IIIB Community Initiative nwe eno - interreg IIIB - North West Europe artery Unter Beteiligung vonBüro am Fluss - Umweltzentrum Neckar-Fils bzw.Naturschutzbund Deutschland e. V.(NABU) Deutsche Umwelthilfe Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) |
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