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Duft- und Heilkräutergarten Bammental - Ferienprogramm 2010
Natternköpfe schmecken auch
Bammentaler Kinderferienprogramm 2010
im Duft- und Heilkräutergarten
(2010, Bammental, Thomas Hartmann). Mit Lust auf Natur und einer guten Portion Neugier fanden sich 15 Kinder im Duft- und Heilkräutergarten Bammental ein. Für das
Ferienprogramm der Gemeinde stellten sich mit der Garten-Vorsitzenden und Hauptorgaisatorin Anette Rehfuß weitere 5 Betreuer aus dem Verein bereit,
den Naturinteressierten
den Garten auch spielerisch vorzustellen.
Eine grünes Blatt bekam jedes Kind in die Hand, womit der detektivische Geist geweckt wurde, die Pflanze zu
suchen. Als ´Beweis´ richtigen Spürsinns sollten die Blüten jener Pflanzen gesichtet und ins ´Basislager´ gebracht werden.
Oft noch mehr als einen Meter hoch stehen im Duft- und Heilkräutergarten die Stauden, Büsche und Bäume, so dass die Beete für die Kinder
schon mal etwas wie ein kleiner Dschungel wirkten. Dennoch fand jeder seinen Natternkopf, die Schafgarbe, seine Kapuzinerkresse usw.
Was aber das besondere an vielen Pflanzen
dieses Bammentaler Gartens ist: sie duften herrlich, sie können wunderbare Heilwirkung entfalten, und sie
sind zum großen Teil wie jedes andere Gemüse gut essbar. Diese Tatsachen bestimmten auch den Ablauf an jenem Morgen. Ihre helle Freude hatten da
folglich die Gartenkinder beim Belegen zahlreicher mit Frischkäse bestrichener Brote sowie selbst und ganz frisch gepflückten heimischen
Kräutern. Marina Wilhelm stellte dafür ihr spezielles Beet mit essbaren Wildgemüsen bzw. Wildkräutern vor. Gerade das Urtümliche,
nicht in Reihen geordnete Beet dieses Beetes gefiel den Kindern ganz besonders gut.
"Bunter geht nicht!" staunte mancher
der auf knalligem
Weiß beispielsweise feuerrote, leuchtend gelbe und tiefblaue Blüten gelegt hatte. Noch etwas wilder Majoran kam dazu, und perfekt schmeichelte
das ganze der Zunge. Aber es geht noch abenteuerlicher: Man belegt sein Brot mit ´Natternköpfen´ und beißt herzhaft rein. Das geht
einfach, denn ´Natternkopf´ nennt man wegen seines Aussehns die Blüten der gleichnamigen Pflanze, die zu den essbaren Wildgemüsen
zählt. Wie man unter anderem die Wege in einem Garten von Unkraut freihalten sollte, das wussten offensichtlich am Ende alle Jungen. Diese legten
sich mächtig ins Zeug, um Berge von den unerwünscht dort wachsenden Kräutern, den sogenannten ´Unkräutern´ vom Weg zu jäten.
Foto: Prachtvoll wie Cäsar im Portrait wurden
die Ergebnisse vom Türkranzbasteln präsentiert.
Auch eigenhändiges Basteln von Türkränzen aus Buchs, die zu Hause nach Wunsch beliebig mit weiteren Blüten und Schmuck aufgewertet
werden können, ließ unter den beteiligten Ferienprogramm-Kindern überhaupt keine Langeweile aufkommen. Mit Marina Wilhelm, Sarah Glimmann und Thomas Hartmann
kamen viele der Ferienprogramm-Kinder zu einem Türkranz, der sich auch schmuck aufs Haupt ´pflanzen´ ließ.
Keine Langeweile? Nein keine. Ganz im Gegenteil reichte die Zeit
manchem Kind gerade noch, sich kunstvoll doch noch zusätzlich zum Buchskranz auch ein Duftsäckchen zu bemalen und mit Lavendel zu befüllen.
Einfach dufte waren da Sarah Glimmann und Maren Giljohann, die mit reichlich Bastelmaterial, Blüten und guten Ideen jedem Kind zu einem der schön
bemalten Duftsäckchen verhalfen.
Duftsäckchen sind übrigens handgemacht mit einfachen Hilfsmitteln herzustellen. Man nehme weiße Baumwollsäckchen schon fertiggenäht - für die
Bemalung nimmt man sogenannte Stoffmalstifte, befüllt die Säckchen mit Lavendelblüten und bindet das ganze dann per Hand zu. Zum Beispiel mit einem bunten
Strickwollbändchen - fertig!!
Erhaben saßen gegen Ende dieses Ferienprogrammes dann viele Buchskränze
wie auf Cäsars Haupt, um so den Heimweg anzutreten. Den traten die Kinder sehr zufrieden, wohlduftend und ausgeglichen und nicht nur geistig gut genährt an.
Zwei Bilder aus diesem Ferienprogramm-Punkt sind übrigens unsere ´Bilder des Monats´! Siehe Button ´Portal´!
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